Wecker stellen in drei Schritten
So ist ein Alarm in ein paar Sekunden eingerichtet:
- Uhrzeit wählen: Stell Stunde und Minute ein, zu der es klingeln soll.
- Namen und Ton festlegen: Gib dem Alarm eine Bezeichnung wie „Mittagsschlaf vorbei“ oder „Parkschein läuft ab“ und such dir einen Ton aus.
- Einschalten und prüfen: Ist der Schalter an, steht beim Alarm, wie lange es noch dauert, zum Beispiel 7 Stunden und 12 Minuten. So merkst du sofort, wenn du dich bei der Uhrzeit vertan hast.
Bis zu fünf Alarme, jeder mit Namen und eigenem Ton
Du kannst bis zu fünf Alarme anlegen. Jeder hat seine eigene Uhrzeit, seinen Namen, seinen Ton und einen Schalter zum Ein- und Ausschalten. So lässt sich ein Nachmittag im Homeoffice gut durchtakten: 13:30 Mittagspause vorbei, 15:00 Kinder abholen, 16:45 Meeting vorbereiten.
Ausgeschaltete Alarme bleiben gespeichert, du schaltest sie bei Bedarf einfach wieder ein. Gespeichert wird alles nur in deinem Browser, nichts davon verlässt dein Gerät. Eine Wiederholung an bestimmten Wochentagen gibt es nicht.
Schlummern: noch fünf Minuten
Klingelt der Wecker, und du brauchst noch einen Moment, tippst du auf Schlummern. Dann ist fünf Minuten Ruhe, danach meldet er sich wieder. Wer nach dem Mittagsschlaf nicht sofort hochkommt, weiß das zu schätzen. Willst du den Alarm ganz beenden, stoppst du ihn stattdessen.
Töne auswählen und vorher testen
Für jeden Alarm wählst du einen von fünf Tönen, die direkt im Browser erzeugt werden: eine klassische Glocke, ein helles Glockenspiel, ein Holzklang, ein Piepton oder ein sanfter Ton. Die Lautstärke regelst du auf der Seite.
Mit dem Testknopf hörst du vorher, wie der Ton klingt und wie laut er ist. Mach das am besten jedes Mal, bevor du dich auf den Wecker verlässt: Du merkst sofort, ob dein Gerät stumm geschaltet ist oder die Lautstärke zu niedrig steht. Auf dem iPhone hat der Test einen zweiten Vorteil: Eine Webseite darf dort erst Töne abspielen, nachdem du einmal auf sie getippt hast.
Warum der Tab offen und das Gerät wach bleiben muss
Ein Wecker im Browser ist eine Webseite, keine App. Er kann nur klingeln, solange seine Seite geöffnet ist. Schließt du den Tab oder den Browser, bleibt er stumm. Geht der Computer in den Ruhezustand, etwa weil du den Laptop zuklappst oder er nach einer Weile von selbst einschläft, kann der Ton zu spät kommen oder ganz ausbleiben.
Damit es klappt:
- Lass den Tab offen. Er darf hinter anderen Tabs liegen, solange der Browser läuft.
- Stell in den Energieeinstellungen ein, dass dein Computer nicht in den Ruhezustand geht, solange du den Wecker brauchst.
- Häng den Laptop ans Netzteil, wenn der Alarm erst in ein paar Stunden klingeln soll.
- Teste den Ton einmal, bevor du dich darauf verlässt.
Online Wecker am Handy: geht, aber nicht als einziger Wecker
Auf Handy und Tablet funktioniert der Wecker genauso, mit einer wichtigen Einschränkung: Sobald du das Handy sperrst, frieren viele Geräte den Browser ein. Dann kann der Alarm zu spät kommen oder gar nicht klingeln. Lass die Seite deshalb im Vordergrund und den Bildschirm an, am besten mit Ladekabel.
Auf dem iPhone kann außerdem der Stummschalter den Ton stummschalten. Für den Wecker am Morgen, der auf keinen Fall versagen darf, stellst du deshalb zusätzlich einen Alarm in der Uhr-App deines Handys. Der Online Wecker ist ideal für alles, was du tagsüber am Schreibtisch erledigst, aber nicht als einziger Wecker vor einer wichtigen Prüfung oder einem frühen Flug.
Große Uhr im 24- oder 12-Stunden-Format
Die große Uhr zeigt die aktuelle Uhrzeit live an, wahlweise im 24-Stunden-Format, wie man es von Fahrplänen und Bahnhofsuhren kennt, oder im 12-Stunden-Format. Umschalten kannst du jederzeit.
Im Vollbild, am Computer mit der Taste F, wird daraus eine große Tischuhr, etwa auf dem zweiten Monitor oder bei einer Präsentation, damit alle die Zeit im Blick haben.
Wofür sich ein Wecker im Browser lohnt
Seine Stärken spielt er überall dort aus, wo du ohnehin vor dem Rechner sitzt:
- Nickerchen in der Mittagspause: Kurz die Augen zu, der Wecker holt dich rechtzeitig zurück.
- Aufwachen am Schreibtisch: Lange Nacht vor der Abgabe und du willst am Rechner kurz wegdämmern? Stell vorher den Wecker. Der Laptop steht direkt neben dir, näher am Ohr geht es kaum.
- Erinnerungen über den Tag: Parkschein, Tabletten, Wäsche aus der Maschine, Paket abholen, Rückruf um 15 Uhr.
- Termine im Homeoffice: Fünf Minuten vor dem Meeting klingelt es, und du hast noch Zeit für einen Kaffee.